Wie funktionieren ETFs?

Wir nehmen den Index und investieren global in Tausende von Aktien gleichzeitig


Aktien sind die rentabelste Anlageklasse. Aber Aktien „haben es in sich“. Sie liefern nicht nur brav regelmäßige Dividenden und bescheren uns verlässliche Kursgewinne. Sie zeigen auch ihr böses Gesicht, können drastisch fallen, und ihr Wert schrumpft auf einen Bruchteil des eingesetzten Kapitals. Das wollen und können verständlicherweise viele Menschen nicht aushalten. Nicht zuletzt deshalb werden viele deutsche Anleger mit Aktien „nicht richtig warm“.
Wie wäre es jetzt, wenn es gelingen könnte, die Aktien zu „zähmen“? Dazu müsste man doch nur die Folgen der fatalen Ausschläge von einzelnen Aktien so weit wie möglich außer Kraft setzen. Am besten wäre es, man würde ihren Einfluss auf die Wertentwicklung nachhaltig reduzieren oder sogar vollständig eliminieren.
Nichts leichter als das. Die unerwünschten Ausschläge einzelner Aktien lassen sich nahezu vollständig ausschließen, wenn man die Aktien richtig „verpackt“. Verpacken bedeutet, alle Aktien eines bestimmten Landes oder einer Region zusammenzufassen. Damit entsteht ein Aktienkorb bzw. ein Index, und davon gibt es jede Menge. Wenn Sie jetzt den „richtigen“ Index auswählen, wie beispielsweise einen globalen Aktienindex, dann greifen Sie auf Hunderte oder sogar auf Tausende Aktien gleichzeitig zu. Dann spielt es so gut wie keine Rolle mehr, wenn eine einzelne Aktie kollabiert oder sogar vom Markt verschwindet. Es bleiben ja noch alle anderen Aktien, deren Entwicklung das ausmacht, was Sie jetzt verdienen können.

So verdienen Sie die Rendite des gesamten Marktes


Die Rendite Ihrer Geldanlage in global streuende Aktien-ETFs ist eng mit der Entwicklung des realen Marktes verknüpft.  Bei globaler Ausrichtung bewegt sich Ihre Rendite im Gleichklang mit dem Wachstum der Weltwirtschaft. Genau dieser Ansatz wird hier verfolgt. Das ist einfacher als viele Anleger denken.