Wie sorge ich für Diversifikation

...und wie bestimme ich das Risiko ganz nach meinen persönlichen Vorstellungen?
 

Diversifikation - hochwillkommen

„Wer gut streut, rutscht nicht“, „Lege niemals alle Eier in einen Korb“. Das sind Ratschläge, die jeder schon einmal gehört hat. Dahinter steckt die Idee der Streuung bzw. Diversifikation.
Passives Investieren und Diversifikation sind eng miteinander verbunden. Diversifikation erreichen Sie durch eine möglichst umfassende Streuung auf viele Aktien, möglichst global. Das passiert beim Kauf eines ETFs auf einen global streuenden Index quasi automatisch. Durch die breite Streuung reduzieren Sie das Risiko Ihrer Anlage. Das Einzelaktienrisiko ist sozusagen ausgeschaltet. Bei hunderten von Aktien spielt es keine Rolle mehr, wenn eine einzelne Aktie  - so wie zuletzt bei Wirecard - vom Markt verschwindet.  Die schlechten/unnötigen Risiken werden somit ausgeschaltet. Übrig bleibt nur das Gesamtmarkt-Risiko.
„Das ist einfach aber sehr klug“ bemerkt dazu John Bogle, der „Erfinder“ der ETFs.

Risikobestimmung nach Ihren individuellen Möglichkeiten


Sie können mühelos das Risiko Ihres Depots nach Ihren persönlichen Vorstellungen bestimmen. Dazu teilen Sie Ihr Depot auf. Der eine Teil enthält  renditebringende Aktien-ETFs, die Risiken enthalten.  Der andere Teil wird mit risikolosen Anlagen, wie z.  B. Festgeld/Tagesgeld bestückt. Wer bereit ist, ein höheres Risiko zu tragen, legt mehr Geld in  Aktien­-ETFs an. Wer risikoscheu ist, reduziert in entsprechendem Maß diesen Anteil zugunsten des risikolosen Anlageprodukts. Mehr Risiko bedeutet höhere Renditeerwartungen. Umgekehrt können Sie mit einem geringen Anteil an Aktien-ETFs und viel Festgeld keine hohen Renditen erwarten.